Ziel der Anamnese ist die größtmögliche Einschränkung der in Frage kommenden Differenzialdiagnosen, vorzugsweise anhand von Leitsymptomen und Ausschlusskriterien. Um eine definitive Diagnose stellen zu können, sind im Anschluss daran meist noch weiterführende Untersuchungen notwendig. Die Inhalte einer Anamneseerhebung unterscheiden sich je nach Lage des Falles zum Teil erheblich, die grundsätzlichen Bestandteile sind dennoch immer die gleichen:
- Es werden aktuelle und vergangene körperlichen Beschwerden und vorangegangene Behandlungen inklusive Medikamenteneinnahmen, aber auch sonstige Besonderheiten wie körperliche Belastungen während der Arbeit oder in der Freizeit, Ernährungsgewohnheiten, Auslandsaufenthalte und weitere Dinge erfragt, die Hinweise auf die somatischen Hintergründe der aktuellen Problematik liefern könnten.
- Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Anamnese sind Fragen nach dem psychischen Befinden. Stimmungsänderungen und -schwankungen, eine gestörte Wahrnehmung der Umgebung oder auch der eigenen Person und andere Abweichungen vom Normalzustand können Hinweise auf psychische, aber auch auf körperliche Erkrankungen sein. Besonders bei chronisch Erkrankten ist auch die Einstellung zu und der Umgang mit den Beeinträchtigungen ein wesentlicher Faktor für den weiteren Verlauf.
- Ebenfalls eng mit dem Wohlbefinden verknüpft sind die sozialen Umstände, in denen ein Patient lebt. Ob ein Patient sein Umfeld als belastend empfindet oder ob er die gewünschte Unterstützung erfährt, kann sowohl eine mögliche Ursache darstellen als auch einen Ansatzpunkt für die Therapie bieten. Für die einzelnen Faktoren, die darauf Einfluss nehmen, gilt dies in gleichem Maße.
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Candida Patientenfragebogen.pdf | [44 KB] |
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Fragebogen Ernaehrung.pdf | [114 KB] |
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Fragebogen Allgemein.pdf | [471 KB] |
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Fragebogen Schilddruese.pdf | [102 KB] |
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Fragebogen Schwermetallintoxikation.pdf | [139 KB] |
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Selbstbeurteilung ADHS.pdf | [116 KB] |
